Selbst
Wenn ich nicht gerade Kaffe
schlürfe und zum Fenster hinausschaue, um der Elbe beim Fließen
zuzusehen, singe ich und spiele Ukulele.
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Als ich mal etwas klüger
werden wollte, paukte ich fürs Abi und studierte an der FU Berlin Ethnologie
und andre kluge Sachen. Doch einen alten Indianer hält es nicht ewig
bei den Büchern. Ich reiste durch Europa, in die USA und nach Indien.
Und stellte überall fest, dass es die Musik ist, für die mein Herz
am liebsten schlägt.
Seit einer Weile bringe ich's auch anderen bei. Meine jüngste
Schülerin (Ukulele) ist 6 Jahre, mein ältester Schüler (Gitarre)
70 Jahre "alt"! Es kann auch vorkommen, dass ich mal einer ganzen Institution
ein Lied beibringe, so beim Ethno-Brunch der Palucca Schule für Tanz
im Gare de la Lune.Ums Bezahlen komme ich leider auch nicht herum, deshalb
sing ich manchmal auch für Geld, gebe Ständchen und Konzerte.
Mit "richtiger Arbeit" habe ich es auch schon versucht, zum
Beispiel als Fahrer von fast allem, was Gummibereifung hat: Bagger, Laster,
Omnibus. Sogar als Weinvertreter habe ich es mal zwei lange Monate ausgehalten!

Foto: Olimpia Scardi 2004 |
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Am liebsten bin
ich aber doch "daheeme" an der Elbe - in Laubegast zu Dresden. Wenn mich
die Muse küsst, und das tut sie gelegentlich, dann denke ich mir auch
selbst Lieder aus, sowohl für
große als auch für kleine Leute, ich schreibe Gedichte, Märchen
und lustige Geschichten. Da sowas kaum jemand auf seine Kosten druckt,
bringe ich seit Anfang 2007 meine eigene Zeitschrift -
DIE
LAUBE - heraus, mit der ich auch andere zum Dichten und Fabeln
einlade.
Mein derzeitiger Lebensabschnitt ist vor allem von einem kleinen
Instrument geprägt - mehr über
mein
Leben mit der Ukulele.

Foto: Andreas Seeliger
(SAX 2001) |
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