Meinen bürgerlichen Namen konnte - und musste sich niemand merken... Fortan war ich "Der mit der Ukulele". Meine Liebe zur Ukulele entdeckte ich Ende der 90er in Berlin eher zufällig - nach einem Konzert der amerikanischen Blues-Legende Taj Mahal. Zu seiner Band gehörten damals auch drei hawaiianische Ukulelisten. Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nur Saiten für meine 12-saitige Gitarre besorgen - doch im Musikladen rief mich unentwegt so ein kleiner Viersaiter: "Bitte, kauf mich! Ich liege schon so lange unbeachtet hier herum..." Ich konnte nicht widerstehen, so kam ich zu meiner ersten Ukulele.


Mit der Zeit zog mich das liebliche Instrument immer mehr in seinen Bann, bis ich die Klampfe fast ganz aus der Hand legte. Zurück in meiner alten Heimat Dresden, begann ich Ende 2003 einige Kinder zu unterrichten, und bald hatte ich die gesamte Nachbarschaft als Schüler/innen. Im Frühling 2005 sollten sie einen ersten großen Auftritt erleben, daraus wurde das alljährliche Maifest Kinder für Kinder - und das seit dem in Laubegast weltbekannte Ukulele Orchester Laubegast erfreut seither zu etlichen Anlässen ein Publikum von Jung und Alt.


Wenn es auch "daheeme" am schönsten sein soll, so zog und zieht es mich immer wieder auf Reisen, in den letzten Jahren natürlich nur noch mit Ukulele - im Sommer 2010 auf meine Scandinavian Ukulele Safari, bei der ich beeindruckende Landschaften sowie die Bekanntschaft und Gastfreundschaft großartiger Musiker erfahren durfte.

Dokumentation



Mag das Portrait meines Schülers Thomas Lotze einen grimmig wirkenden alten Zausel zeigen: Mein Soloprogram besteht dennoch aus heiteren und selbstironischen Liedern.



Nach der jahrelangen Arbeit mit Ukulele lernenden Kindern war es nur eine Frage der Zeit, bis all die lustigen Lieder, die dabei entstanden, auf Tonkonserve versammelt wurden
Leseproben.

 

 

Ein- oder zweisam - im Tal und auf den Höhen

"Song Slam" in der "Scheune", 2008
"Poetengeflüster" im Lingnerschloss, 2008


Mag die Bühne das Lebenselixier eines Musikers sein, so ist die Weitergabe der eigenen Erfahrung eine Quelle gegenseitiger Inspiration. Daher gewann der Unterricht bei mir wachsende Bedeutung; manchmal ist er mühsam, nicht selten führte er zu neuen Liedern und Instrumentalstücken. Meine Methodik ist 100 Prozent praxisbezogen und der "Spaßfaktor" kommt nicht zu kurz. Als Schwerpunkte betrachte ich Rhythmik und Dynamik sowie Abwechslung im Übungsrepertoire, klingt wie selbstverständlich, ist es aber nicht überall... Hier einige Einblicke in weniger konventionelle Stunden.

Bleibt noch zu sagen, dass es für mich schon vor der Ukulele ein emsiges Leben sowohl mit als auch ohne Musik gab - hier einige
Lauschproben. Und ebenso, dass es nebenher noch einige andere Beschäftigungen gibt, wozu vor allem die Literatur gehört - das Lesen und Texten sowie das filmische Dokumentieren der schönsten Nebensächlichkeiten...

Das Fachblatt für Fabelei und gute Empfehlungen im Elbtal